
Der Gründer der Pfadfinderbewegung war :
Sir Robert Stephenson Smyth
geboren 22. Februar 1857 in London
gestorben 08. Januar 1941 in Kenia
Baden Powell war lange in der Armee, unter anderem in Indien und in Afrika, tätig.
Von den Eingeborenen und durch eigene Erfahrungen und Beobachtungen lernte Bipi , wie er genannt wurde, die Schönheit der Natur kennen und auch den Umgang mit ihr z.B.: wie man in der Wüste Wasser finden, wie man Spuren deuten kann und in der Gemeinschaft leben kann.
Bipi machte es sich zur Aufgabe, nach seiner Armeezeit, all seine Kenntnisse an jüngere Menschen weiter zu geben und so gründete er die erste Pfadfinderbewegung.
Im Jahre 1906 veröffentlichte er einige Anregungen über die besondere Ausbildung des Beobachten und Erkunden dem eigentlichen „SCOUTING“.
Bipi begeisterte die neue Art der Jugenderziehung zunehmend
mehr und er beschloß die Pfadfinderausbildung mit einigen Jungen in einem Lager selbst auszuprobieren.
Er fand den geeigneten Ort auf Brownsea Island, in Poole Harbour.
Hier eröffnete er am 25. Juli 1907 sein erstes Lager mit 25 Jungen als Teilnehmer.
1908 schrieb Bipi sein Buch „ Scouting for Boys „ das als Handbuch für Pfadfinder gelten sollte.
1910, also 3 Jahre nach dem ersten Zeltlager auf der Insel Brownsea Island, gab es in Großbritannien schon 100 000 Pfadfinder.
Im selben Jahr wurde Baden Powell für seine Verdienste in der Armee und für den Aufbau der größten Jugendorganisation von König Eduard zu Ritter geschlagen, daher rührt der Titel „ Sir „ in seinem Namen.
Schon bald nach erscheinen der ersten Schriften von Baden Powell kam es auch im ehemaligen Deutschen Reich zur Gründung von Pfadfindergruppen.
1909 „ erfand der Stabsarzt Dr.Alexander Lion den Namen Pfadfinder für das englische Wort „Scout“
Zu Beginn des Ersten Weltkrieges zählte man in Deutschland bereits 100 000 Mitglieder unterschiedlicher Gruppierungen.
1919 erwarben die Pfadfinder den Gilwell-Park in London.
am 8. September 1919 wurde der Park als Ausbildungsstätte für Leiter eröffnet.
1920 wurde das erste „Jamboree“ = Weltpfadfindertreffen, mit 6000 Beteiligten aus 21 Nationen durchgeführt.
Auf diesem Jamboree wurde Baden Powell als „ Chief Scout of the World „ ausgerufen.
1929 vereinigten sich die katholischen Pfadfindergruppen und gründeten die Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG).
1938 Mit anderen katholischen Verbänden wird die DPSG zum „Schutz von Volk und Staat in Deutschland verboten.
1938 - 1945 Trotz Krieg, Schikanen und Verfolgung leben DPSG-Gruppen weiter; Pfadfinder geben Zeugnis ihres Glaubens im KZ und auch unter Soldaten.
1949 Die DPSG gründet den Bund deutscher Pfadfinder.
1956 Erste Aktion „ Flinke Hände, flinke Füße „ der DPSG
1964 Bundeszentrum Westernohe wir eingeweiht.
1979 50-jähriges Jubiläum der DPSG mit 100 000 Mitgliedern
